BaWü rudert Einer und Zweier

"Die neue Corona-Verordnung ist da. Wir als Ruderverein sind noch mit einem blauen Auge davon gekommen, denn wir haben das Glück, dass wir unseren Trainingsbetrieb grundsätzlich aufrecht erhalten können. Individualsport ist angesagt…", schreibt die RG Stuttgart auf ihrer Homepage. Wer sich die neue Landesverordnung, gültig im November 2020, genau angesehen hat, weiss, dass die Sportvereine mitnichten komplett schließen müssen. Viele Rudervereine im Ländle haben kurzfristig ein corona-konformes Konzept umgesetzt, dass Rudern im Einer und Zweier gestattet. Findige Clubs können sogar erlauben, dass auf dem Ergometer im Bootshaus trainiert wird, wenn auch nur ganz alleine und mit weiteren Einschränkungen.

"Nach Rücksprache mit dem Sportamt der Stadt und unter Beachtung der Vorgaben des Landes zur Bewältigung der Corona-Pandemie hat der Vorstand die folgenden Regelungen beschlossen, die abweichend von den sonst geltenden Winterregeln in Kraft treten", lautet es zum Beispiel dazu aus dem Ruderclub Radolfzell ganz pragmatisch.

Am letzten Wochenende im Oktober konnte noch eine kleine Gruppe Karlsruher Juniorinnen und Junioren ein LRVBW-Trainingslager im Breisach machen: "Nach eine ordentlichen Runde Dehnübungen und einer großen Portion Abendessen hieß es wieder zuhören. Landestrainer Ralf Kockel hielt einen Vortrag zum deutschen Leitbild Skull", erzählten davon die Juniorinnen Anna Preischl und Ella Knipsel vom gemeinsamen RUDER-TEAM Karlsruhe.


(Text: Hannes Blank, Foto: Mathias Kolodzie)

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