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Gold für Florian Roller

Siegerehrung

Bei der Ruderweltmeisterschaft in Plovdiv hat der Markgröninger Ruderer Gold im Leichgewichts-Doppelvierer des Deutschen Teams gewonnen. Das Team um Schlagmann Moritz Moos (Mainz), Florian Roller (Stuttgart/Markgröningen), Max Röger (Berlin) und Bugmann Joachim Agne (Würzburg) gewann souverän Gold in 5:51.21 vor Italien 5:52.85 und der Türkei 5:53.95.

Bereits am Start konnten sich die Deutschen vom übrigen Feld leicht lösen und die Führung übernehmen. Die als Favoriten geltenden Italiener kamen im Mittelteil der Strecke wieder auf und konnten kurzzeitig, mit wenigen zehntel Sekunden Vorsprung, die Führung erobern. Die Streckenmitte ist eigentlich der Streckenteil, in dem Italien seine Führungsrolle bisher immer ausspielen konnte.

Das deutsche Team konterte bei 1000m und holte sich die Führung zurück. Dass die Deutschen hier die Führung übernahm, hat das italienische Boot offensichtlich überrascht. Schlag um Schlag gelang es in Folge dem deutschen Boot seine Führung auszubauen. Italien hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen.

Im Ziel lagen die Deutschen mit einer halben Bootslänge vorne. Die Bedingungen waren für das deutsche Team ideal. Leichter Gegenwind und ruhiges Wasser ermöglichten es den Deutschen ihre Power voll in Vortrieb umzusetzen. Bootstrainer Robert Sens (Mainz) hatte sein Team auf Italien optimal eingestellt und punktgenau topfit für das Finale gemacht.

Florian Roller hat damit das Gold Triple bei A-Weltmeisterschaften geschafft. Bereits 2016 wurde er, ebenfalls mit dem Deutschen Leichtgewichtsvier und 2015 mit dem Deutschen Leichtgewichtsachter Weltmeister. Seine WM-Medaillien werden ergänzt um Bronze bei der U23 WM 2013.

Text: Peter Roller | Foto: DRV/Seyb

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