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2. und 4. Platz bei der U23-WM

Bei den U23-Weltmeisterschaften in Sarasota (USA) vom 24. bis 28. Juli 2019 waren 73 deutsche Athleten in 21 Bootsklassen am Start. Baden-Württemberg war mit vier Athletinnen vertreten.

Katrin Volk (Ulm), Pauline Sauter (Nürtingen) und Antonina Würich (Konstanz) fuhren zusammen mit Elisabeth Mainz (Berlin) im Leichtgewichts-Doppelvierer der Frauen. Gemeldet waren fünf Boote, wobei die Mexikanerinnen aus medizinischen Gründen im Finale abmelden mussten. Das deutsche Boot gab sich im Finale nur den Leichtgewichts-Spezialisten aus Italien geschlagen und gewann verdient die Silber-Medaille vor den USA.

Lisa Gutfleisch (Heidelberg) startete zusammen mit Nora Peuser (Berlin) im Frauen-Doppelzweier. Den Vorlauf konnte das Duo gewinnen, im anderen Vorlauf traten allerdings schon alle späteren Medaillengewinnerinnen gegeneinander an. Im Finale belegte die deutsche Mannschaft nach einem starken Rennen den 4. Platz hinter Griechenland, Australien und Ungarn.

Insgesamt nahmen knapp 700 Sportler aus 53 Nationen bei diesem U23-Saisonhöhepunkt teil. Das waren deutlich weniger als in den Vorjahren, was wohl der (für die meisten Nationen) weiten und kostenintensiven Anreise geschuldet ist.

Der DRV-Vorsitzende Siegfried Kaidel hat alle WM-Rennen vor Ort mitverfolgt und zeigt sich zufrieden mit dem deutschen Abschneiden. „Mit insgesamt 9 Medaillen, 2x Gold, 5x Silber und 2x Bronze und dem 3. Rang in der Nationenwertung war das eine gute WM. Schade waren die knappen 4. Plätze, aber die Sportler haben super gekämpft. Herzlichen Glückwunsch an alle Athletinnen und Athleten. Das unbeständige Wetter während des gesamten Wettkampfes war schon nervenaufreibend für die Sportlerinnen und Sportler, aber alle haben das gut weggesteckt.“

 

Text: RK | Bild: DRV/Seyb

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