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Sieben BaWü-Siege in Starnberg

"Ich habe mein wichtigstes Ziel erreicht: Ich lebe noch!", sagte Sandra Pauser vom Karlsruher Rheinklub Alemannia nach ihrem Rennen im bayerischen Starnberg, auf der Internationalen Deutschen Meisterschaft im 30 Minuten Ergometer-Rudern. Die 41-Jährige war mit ihrer Leistung immerhin Dritte in ihrer Klasse geworden. Auf Platz 1 des Wettkampfs kam ebenfalls eine Baden-Württembergin, Claudia Ciescholka vom Karlsruher Ruder-Verein Wiking. Für die Alemannia in ihrem blauen Trikots siegte wieder einmal Gudrun Klein, im Vergleich zur Deutschen Ergometermeisterschaft über Distanzen bis 2000m zwei Wochen zuvor hatte die 57-Jährige in der Starnberger Schlossberghalle mit drei Gegenerinnen echte Konkurrenz um die zu vergebenen Edelmetalle.


Daneben war die Stuttgarter RG mit einer recht großen Mannschaft angereist. Bei ihrer ersten Teilnahme gewannen die Schwestern Nora und Lena Radke ihre Rennen, die Erstgenannte in der Klasse der 13/14-jährigen Mädchen, die andere bei den B-Juniorinnen und verpasste dort den Rekord um nur 41 Meter. Der Lgw.-Doppelviererweltmeister und zuletzt in Mosbach zum Deutschen Ergometer-Hochschulmeister gekürte Florian Roller bestätigte sein Top-Form und siegte für die Stuttgarter RG deutlich mit 8882 Metern. Das war nicht nur Tagesbestzeit, sondern neuer Veranstaltungsrekord in der Klasse der leichtgewichtigen 20- bis 29jährigen Athleten. RG-Trainer Steffen Jacob setzte sich ebenfalls für eine halbe Stunde auf dem Ergometer und gewann seine Masterklasse. Der Sieg von Leichtgewichts-Master Martin Fouquè vom Ruderclub Nürtingen rundete das gute baden-württembergische Ergebnis ab.

 

Das Bild zeigt Nora Radke (Stuttgarter RG) im Wettkampf der C-Juniorinnen.
Foto: Peter Roller

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